Kalkutta/Howrah, 05.-19.02.2011

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Eigentlich war ein Folgeeinsatz geplant, der mit Dr. Zabel und dem lokalen Shri Jain Krankenhaus abgestimmt war. Durch 2 Einsätze mit kurzem Abstand dazwischen sollte ein größeres Spektrum und effektivere Nachbehandlung erreicht werden.

Kalkutta

Völlig unerwartet sagte der lokale Organisator Sidharta Gulgulia unseren Einsatz ab. Eine unsägliche Situation entstand, die aber durch die guten lokalen Kontakte von Ute Sparenberg gelöst werden konnten. Der inzwischen entlassene Chefarzt Battachariya fand im Maria Health Centre ein kleines Krankenhaus am Rande von Howrah, was einem Kloster der Jungfrauen Marias angegliedert ist und für unser kleines Team wie geschaffen war. Auch gelang es durch die Kontakte zu den German Doktors in Howrah South Point, die Patienten zumindest teilweise umzuleiten, die im Shri Jain abgewiesen wurden. Eine Erklärung für die Absage außer dem Hinweis auf political problems in the villages gab es nicht.

Der Empfang und die menschliche Wärme im Kloster war überwältigend. Wir beiden Chirurgen wurden in der Klosterschule nebenan untergebracht, Fr. Engstfeld im Kloster selbst, einfach, ohne fließend Wasser aber sehr sauber und zuvorkommend untergebracht. Es existierte ein OP mit dem Nötigsten, ausreichend. Die lokale Pflege war exzellent, deutlich besser als im Shri Jain vor einem Jahr.